Auja, Aubergine!

Diesmal gibt es keine ‚vorher‘ Fotos und auch keine vom Kochprozess, denn das Mittagessen war schneller im Ofen, als ich ‚Blog‘ denken konnte. Mit Müh und Not habe ich wenigstens noch ein paar ’nachher‘ Bilder machen können, bevor der Rest der Lasagne…verschwunden ist.

Lasst uns kurz über Auberginen reden. Viele finden sie ja eher glibberig-eklig oder bestenfalls geschmacksneutral. Für mich aber gehören Auberginen ganz oben in die Top 10 der Sommergemüsesorten. Mit etwas Olivenöl in der Pfanne angebraten oder im Ofen gebacken ist es gerade die Kombination aus der fast pastaartigen Konsistenz und dem durch das Rösten entlockte fruchtig-süße Aroma, von der ich im Sommer nie genug bekommen kann.

Bitter fand ich sie nie, und spare mir daher nach einem Versuch auch langwierige Einsalz- und Abwaschaktionen. Wenn ich das jedes Mal machen müsste, würde selbst ich kaum Auberginen essen. Die neueren Sorten scheinen kaum noch Bitterstoffe zu enthalten.

Auberginen sind super Teamplayer, vor allem wenn Zucchini, Tomaten und Knoblauch im Spiel sind.

All das hatten wir zuhause. Und weil ich Lust drauf hatte, habe ich vorhin eine Gemüselasagne draus gemacht. Das ging so:

  • Ungefähre Mengen für eine mittelgroße, hohe Auflaufform (ca. 3-4 Portionen): 2 Auberginen, 1 Zucchini, 6-8 Lasagneplatten, ca. 400ml Tomatensuppe, ca. 50g Joghurtfrischkäse (Exquisa, Philadelphia, etc.), ca. 50-100g Parmesan
  • Zucchini und Auberginen waschen, längs in relativ dünne Streifen schneiden (Achtung hier: nicht wie auf dem Foto oben, das stammt von einer anderen Kochaktion) und von beiden Seiten mit etwas Olivenöl und Oregano oder Kräuter der Provence und Knoblauch anbraten (ca. 10 Minuten). Das Gemüse sollte fast gar (= weich) sein. Erst nach dem Anbraten salzen.
  • Einen großen Löffel Tomatensuppe (gestern 30 Minuten lang gekocht aus frischen Tomaten, Dosentomaten, Tomatenmark, Zwiebeln, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Prise Zucker) in die Auflaufform geben, darauf dann abwechselnd Lasagneplatten, Tomatensoße, Gemüsestreifen und – nach Gefühl und Geschmack – Joghurtfrischkäse und geriebenen Parmesan schichten. Letzte Schicht: Auberginen, Tomatensoße und Parmesan.
  • 35-40 Minuten bei 190 Grad backen.

In dieser Lasagne gehen die Auberginenlagen fast als Nudeln durch, daher kann man für ein ‚leichtes‘ Sommeressen ohne Probleme ein Paar Lasagneplatten durch Auberginenstreifen ersetzen (ich habe nur 6 1/2 Platten verwendet). Wenn ihr mich fragt, dass ideale Essen also, bevor morgen wieder Mission Sonntagssüß bevorsteht🙂

Und ihr? Aubergine – auja oder igitt? Wenn auch ihr ‚auja‘ juchzt, ist das vielleicht was für euch: bei Zorra gibt es hier eine lange Liste weiterer Auberginen-verliebter BloggerInnen mit ihren Rezepten.

Dieser Beitrag wurde unter Auberginen, Auflauf, Gemüse, Kochen, Lasagne, Pasta, vegetarisch, Zucchini abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Auja, Aubergine!

  1. Mareike schreibt:

    Auja! Ich liebe Auberginen! Yummi!

    Liebe Grüße

  2. zorra schreibt:

    Ich auch – AUJA! ganz laut!😉

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