Karotten, wie sie sogar mein Papa essen würde…

Wer den Blog schon länger verfolgt, weiß, dass ich für mein Leben gerne Carrot Cake esse. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich liebe ich Karotten in jeder Form: roh, gedünstet, im Backofen gebacken, als Suppe…you name it, I eat it.

Karotten sind das perfekte Gemüse, finde ich. Schmecken lecker, halten sich lange, und das Kilo Bioware bekommt man schon für einen guten Euro. Okay, bei letzterem Kriterium spielt definitv mein momentaner fast-noch-Studentenstatus rein.

Seit ich mir mit dem Ziel, meinen gestiegenen Kuchenkonsum etwas auszugleichen, 5xtäglich Obst und Gemüse verordnet habe, findet sich mit 99% Wahrscheinlichkeit jederzeit ein Beutel Karotten in meinem Kühlschrank. Mein erster Griff beim Einkauf ist immer ins Gemüseregal, und ich werde unruhig, wenn der Vorrat zur Neige geht. Gut, dass man bei unserem EDEKA bis 23 Uhr einkaufen kann.

Beim letzten längeren Besuch bei meinen Eltern habe ich mich wiederholt dabei ertappt,  wie mein einziger Beitrag zur Einkaufsliste war, zu fragen, ob wir „noch Karotten da“ hätten – immer auch mit diesem ’noch‘ als Zusatz, denn wie ich hat meine Mutter die Angewohnheit, eigentlich immer irgendwo einen Beutel auf Vorrat zu horten. Papa verzieht dann regelmäßig das Gesicht, für ihn ist „dieses Grünzeug“ (seine Sammelbezeichnung für alles, was nicht mal auf vier Beinen gestanden hat, bevor es auf dem Teller landet) nämlich „Hasenfutter“.

Passend zu Ostern hier also eine Backidee, die sowohl Osterhasen als auch Papas glücklich machen wird: Karottenmuffins. Nicht sehr originell, mögt ihr denken – aber lecker! Und ich habe es bereits angedeutet: Ich brauche ohnehin keinen Oster-Vorwand, um mit Karotten zu backen. Unter uns: gebacken und gegessen habe ich diese Muffins schon Anfang der Woche🙂.

Für das Rezept habe ich mein Karottenkuchenrezept genommen; daraus werden 8-10 Muffins. Große Muffins wie meine sollten ca. 20-25 Minuten backen – nach 25 Minuten spätestens raus nehmen, auch wenn sie nach der Stäbchenprobe noch nicht ganz durch scheinen; sie garen in der Form noch nach; außerdem ist der ideale Karottenkuchen meiner Erfahrung nach innen noch ein wenig feucht – aber das mag Geschmackssache sein.

Für das Frosting, das beim letzten Mal flüssig geworden ist, habe ich diesmal improvisiert – und es ist wunderbar geworden! Ich habe erst etwas Soja-Margarine (weil keine Butter da war) mit Puderzucker aufgeschlagen und dann kurz den Frischkäse drunter gezogen; kleine Tipps und Tricks (z.B. ist wichtig, dass die Zutaten alle Raumtemperatur haben) erklärt Ann hier.

Wer es nicht so eilig hat wie ich, die Muffins zu essen und daher der Einfachheit halber nur ein wenig Frosting auf die Gabel klekst, kann aus diesen Muffins natürlich auch niedliche Cupcakes machen und sie mit einer niedlichen Marzipanmöhre verziehen, wie Jeanny das – wie immer mit wunderbaren Fotos – demonstriert. Dafür einfach ein bisschen weniger Teig in die Muffinform geben, damit genügend Frosting oben drauf passt.

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2 Antworten zu Karotten, wie sie sogar mein Papa essen würde…

  1. Sekundentakt schreibt:

    die sehen ja gut aus🙂

  2. germanabendbrot schreibt:

    einkaufen bis 23 Uhr??? das treibt dem (wahl-)münchner die tränen in die augen… und diese karotten-schweinereien sehen wirklich zum anbeißen aus. hmm…

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