Die ultimativen Brownies

Der Titel verrät es: gestern ist etwas ganz großes entstanden in meiner Küche. Nach langer Suche habe ich endlich ein Rezept gefunden, mit dem ich Brownies so hinbekomme, wie sie sein müssen: oben mit knuspriger, aufblätternder Schicht, innen weich und ‚fudgy‚. Ok, zugegeben, die gestern sind vielleicht etwas zu ‚fudgy‘ geworden, weil ich die Form 5 Minuten zu früh aus dem Ofen geholt habe – zu oft schon hatte ich kleine Brickets statt Brownies. Aber meine Angst war völlig unbegründet; dank der Konsistenz dieses Teiges können diese hier überhaupt nicht austrocknen.

Wegen Fehlen einer ordentlichen Brownieform musste die Auflaufform herhalten (braucht jemand noch eine Weihnachtsgeschenkidee für mich??).

Wunderbare Butter:

Mehl und Kakao sieben ist wichtig für dieses Rezept:

Der fertige Kuchen:

So sehen die Brownies frisch und noch warm aus:Brownie

Für das Rezept muss ich Euch an Coco weiterverweisen; ich habe ihr Rezept bis ins letzte Detail nachgebacken – nur etwas weniger Zucker habe ich genommen, weil mir das bei ihr zuviel schien.

Gebacken habe ich meine Brownies in einer 20x15cm Form, und habe mit dem übrigen Teig noch 2 Miniformen extra gebacken – das heißt, es war aber trotzdem etwas mehr Teig in der kleinerern Form als es im Verhältnis in der empfohlenen 20×20 Form gewesen wäre. Trotzdem habe ich den Kuchen 25 Minuten im Ofen gelassen; das war für die Teigmenge etwas zu kurz – nächstes Mal würde ich eher 30-40 Minuten (150 Grad Umluft/170 Grad normal) rechnen. Und nicht täuschen lassen: Auch wenn der Kuchen oben und an den Seiten schon ‚trocken‘ aussieht, ist er es innen nicht!

Ein Wort zur Schokolade: Das Geheimnis eines guten Brownies ist nicht zuletzt die richtige Schokolade. Und mit ‚richtig‘ meine ich, Qualitäts-Zart- bis Edelbitterschokolade – je besser die Schokolade, desto besser der Brownie. Ich esse/verbacke seit einer Weile keine Schokolade mit Aromen mehr (den meisten herkömmlichen Tafeln – Milka, Sarotti, die meisten RitterSport, selbst Lindt ist Vanillin zugesetzt – neben einer ganzen Menge anderer Zutaten, die eigentlich keine gute Schokolade braucht), das macht die Wahl noch etwas schwieriger.

Tipps: Wer nicht auf Aromen achtet, ist sicher mit Lindt gut beraten. Ich habe diesmal Rittersport-Edelbitter (70% Kakao) genommen, da diese Sorte – als einzige von RS – nur Kakaobutter, Kakaomasse und echte Vanille auf der Zutatenliste hat. Ansonsten weiche ich auf die etwas teureren Schokoladen aus dem Bioladen aus; Alnatura hat auch gute & günstige (unter 1 Euro) im Sortiment, mir schmecken die allerdings nicht so gut wie z.B. die etwas teureren GEPA-Schokoladen – die dazu noch fair gehandelt sind.

Zum Schluss das Beste – wieviel davon in meinem Bauch und nicht in der Form gelandet ist, bleibt mein Geheimnis.

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6 Antworten zu Die ultimativen Brownies

  1. Ann schreibt:

    Okay, das ist glaube ich das Rezept das ich ausprobieren werde, wenn meine bestellte Brownieform (9×9“) endlich geliefert wird.

    In Sachen Schokolade bin ich mittlerweile auch komplett im Bioladen gelandet. GEPA ist ziemlich gut, mir schmeckt Rapunzel aber auch nicht schlecht. (Wobei es von denen in meinem Bioladen hauptsächlich Schoko+irgendwas-Tafeln gibt)

  2. Anna schreibt:

    Hey Ann, lass mich wissen, wie es wird – ich bin immer noch ganz begeistert von Cocos Rezept. Und eine professionelle Brownieform besitze ich zum Glück mittlerweile auch 🙂

    Die Rapunzel-Schoki mag ich auch sehr, sehr gerne! Die Weiße mit Kokos zum Beispiel ist superlecker…

  3. Ann schreibt:

    Die weiße Schoki von Rapunzel ist die einzige weiße Schoki überhaupt die ich mag. Liegt vermutlich u.A. an der Verwendung von Bourbon-Vanille.. Und nicht wie normalerweise dem übermäßigen Gebrauch von Vanillin.

  4. Backrezeptfreund schreibt:

    Lecker! Ich bekomme voll den hunger 🙂 Also die muss ich auf jedenfall auch mal nach backen!

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