Scones mit Hindernissen

Es gibt manche Dinge, die gehen mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Wie der Zimtscone, den ich einmal bei Starbucks gekauft hatte – außen knusprig, innen mürbe und nicht zu süß. Manchmal träumte ich von diesem Scone. Aber Sconerezepte, die ich bislang ausprobiert hatte, hatten die traditionell englischen Teascones zum Ergebnis – auch traumhaft auf ihre Art, aber eben nicht so wie besagter Starbucks-Scone (der abgesehen davon auch dreieckig statt rund bis viereckig war).

Gestern dann habe ich endlich das Geheimnis hinter dem Zimtscone meiner Träume gelüftet.  Allerdings erwies sich der Teig zunächst als etwas störrig, weil er zu flüssig schien – aber beim Backen hat sich mit etwas Improvisation (siehe unten) alles zum Guten gewendet. Scones

Rosinen(-Zimt)-Scones

350gr Mehl (z.B. 250gr 550er und 100gr Vollkornmehl)
100gr Zucker (halb weiß, halb braun oder Vollrohrzucker)
120gr Butter
160ml Milch
1 Ei
1 EL Backpulver
1/2 TL Salz
Zimt nach Geschmack
Rosinen nach Geschmack – ca.80gr

Mehl mit Backpulver und Salz (und ggfalls Zimt) vermischen. Kalte Butter hineinwürfeln und zunächst mit einer Gabel in das Mehl hinein’schneiden‘, dann Butter und Mehl mit den Fingerspitzen miteinander vermischen bis sich feine Krümel bilden. Nicht zu stark mischen/kneten, sonst werden die Scones zu fest! In einer anderen Schüssel Milch mit Ei und Zucker verrühren. Masse zu den Mehl/Butterkrümeln geben und unterrühren/kneten. Evt. Rosinen dazugeben. Teigmasse auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 10mal mit den Händen kneten. Dann eine flache Scheibe, ca. 5cm dick, aus dem Teig formen. Wenn er fest genug ist, ihn in 8 ‚Kuchenstücke‘ schneiden und diese einzeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Ansonsten  – so habe ich das gemacht – die Teigscheibe im Ganzen aufs Backblech legen und mit dem Messer die Kuchenstück-Abtrennungen einritzen, so dass die Stücke sich später gut trennen lassen.

Bei 180 Grad (160 Umluft) ca. 20 Minuten backen. Falls der Teig vorher zu flüssig war: Wer will kann nach ca. der Hälfte der Backzeit die Scones voneinander trennen und einzeln weiterbacken. Sonst können die Scones auch nach dem Backen getrennt werden, dann ist die Backzeit aber u.U. etwas länger, weil es dann ja im Prinzip in Sconekuchen ist.

Gut zu wissen

In den Rezepten, die ich zu Rate gezogen habe, sollte man die Scones vor dem Backen separieren. Allerdings war mein Teig dafür viel zu flüssig – daher habe ich erst kurz vor der Backzeit die Scones auseinandergeschnitten und einzeln fertiggebacken – daher die Anleitung weiter oben. In meinem Rezept habe ich nun etwas mehr Mehl angegeben als ich verwendet habe; es lohnt sich sicher, etwas mit der Mehlmenge zu experimentieren. Meine Scones sind allerdings trotz anfänglichen Schwierigkeiten von Konsistenz und Geschmack her perfekt – insofern wäre ich vorsichtig, zu viel Mehl unterzumischen.

Das Geheimnis

Und wie bei allen Scone-Rezepten liegt das Geheimnis – ja, es gibt doch eins! – in der Technik, wie die Butter untergemischt wird. Durch das Einkrümeln ins Mehl wird sie nicht komplett aufgelöst und so bleiben kleine Buttertaschen zurück. Beim Backen wird die Butter dann flüssig und die zurückbleibenden ‚Lufttaschen‘ machen den Teig mürbe.

Scones

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